Der nervöse Hund

Der nervöse Hund – So hilfst du deinem Freund in aufregenden Situationen

So hilfst du deinem Freund in aufregenden Situationen

Hunde sind extrem sensible Tiere. Sie haben ein ganz feines Gespür für ihre Umgebung, Menschen, Stimmungen und bevorstehende Ereignisse. Was grundsätzlich eine ganz tolle Gabe ist, kann für deinen Hund auch zum Problem werden. Wenn er nämlich in Situationen gerät, die er nicht kennt, die ihm Angst machen, oder mit denen er schlechte Erfahrungen gemacht hat. Silvester, Autofahrten, Alleinsein, das alles sind für den nervösen Hund schlimme Situationen! Noch schwerwiegender: Wenn er aus verschiedenen Gründen grundsätzlich wenig Vertrauen hat und unsicher ist. Dann kann dein Hund schon mal nervöse und ängstliche Verhaltensweisen an den Tag legen. Wie kannst du ihm helfen? Wir haben da ein paar Tipps!

Anzeichen von Nervosität

Wie merkst du überhaupt, dass dein Hund nervös ist? Wenn dein Kumpel beunruhigt ist, verkriecht er sich vielleicht oder hält sich geduckt. Es kann auch sein, dass er eher hyperaktiv ist, ruhelos umherläuft oder sogar wegrennt. Auch lautes und häufiges Bellen oder Winseln, sowie Zittern oder sogar Aggressionen können ein Zeichen für Nervosität beim Hund sein.

Hibbelig oder verhaltensgestört?

Wichtig: Es ist natürlich ein Unterschied, ob dein Hund „nur“ in gewissen Situationen wie beispielsweise bei Gewitter unruhig ist oder ob er generell ein ängstlicher Typ ist. Letzteres findest du häufig bei Hunden, die aus schlechter Haltung oder aus dem Tierschutz kommen, oder die eine falsche, auf Bestrafung ausgerichtete Erziehung erlebt haben. Hunde, die schlechte Erfahrungen gemacht haben, sind oft durch die falsche Sozialisation sehr verunsichert und dadurch quasi dauerhaft nervös. Dann gilt es, dem Hund mit viel Geduld Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln und Traumata vielleicht sogar mit einem Hundepsychologen aufzuarbeiten. Außerdem solltest du versuchen, Ruhe und Struktur in euren Alltag zu bringen. Ein fester Platz für Futter und Ruhekörbchen und ein Ort, an den dein Hund sich wirklich zurückziehen kann, können schon viel zur Entspannung beitragen.

Nervöse Hunde – Welche Stressauslöser gibt es?

Die Ursachen für einen gestressten Hund sind vielfältig. Woran viele nicht denken: Auch das Futter kann ein Grund für einen nervösen Hund sein. Energiereiches, nährstoffarmes Futter mit viel Zucker ist auf Dauer schlecht. Achte auf gute Qualität und eine ausgewogene Zusammensetzung! Zeigt dein Hund plötzlich ungewohntes nervöses Verhalten, kann das auch ein Zeichen für Schmerzen oder eine Krankheit sein. Gerade die Entgleisung der Schilddrüse kann zu einer Verhaltensänderung bei deinem Hund führen. Ab zum Tierarzt! Außerdem können Bewegungsmangel und lange Zeiten alleine, aber auch Überforderung und „Aufputschen“ durch unangemessene Spiele sowie fehlende Ruhezeiten zu Stress führen. Und wie gesagt, dein Hund ist sehr sensibel: Bist DU nervös, überträgt sich der Stress ganz leicht auf dein Tier. Auch auf Streit und negative Stimmung in seiner Herde, sprich in deiner Familie, reagieren Hunde ganz leicht.

Mögliche Gründe sind also:

  1. Falsches Futter
  2. Schmerzen
  3. Krankheit
  4. Bewegungsmangel
  5. Überforderung
  6. Falsches Spiel
  7. Fehlende Ruhezeiten
  8. Schlechte Stimmung zuhause
  9. irritierende Situationen

Gewitter, Silvester, Auto und Co.

Widmen wir uns an der Stelle vorerst den Hunden, die im Alltag ziemlich entspannt, und in bestimmten Situationen nervös sind. Bestes Beispiel: Silvester. Wenn die Knallerei mal wieder losgeht, werden viele Tiere nervös. Genauso wie Gewitter, Autofahrten oder der Tierarztbesuch gehört Silvester zu den Situationen, die deinen Hund eventuell aufregen. Lasse deinen Freund an solch einem Tag nicht allein. Schließe Türen und Fenster, damit die Geräusche nicht ganz so laut sind. Eine vorher positiv aufgebaute Hundebox kann hier Wunder wirken, da dein Hund hier einen Ort hat, der durch Enge Schutz bietet. Du kannst die Box zusätzlich mit einer Decke behängen, damit auch die von den Raketen verursachten Lichtblitze deinen Hund nicht ängstigen können. Beruhige deinen Hund und signalisiere Freude, damit er die Situation mit etwas Positivem verbindet.

Chill mal“ – sanfte Hilfe aus der Natur

Außerdem kannst du deiner Fellnase etwas Gutes tun, indem du sie mit Wirkstoffen aus der Natur unterstützt. Wir von MycAni haben für die Hunde, die leicht in Stress geraten, die Mischung „Chill mal“ entwickelt. Inhaltsstoffe wie Passiflora, Valeriana und Ysop wirken angstlösend und beruhigend. Die Taigawurzel gibt Kraft und der Vitalpilz Hericium wirkt ausgleichend auf das zentrale Nervensystem und ist ein Stimmungsaufheller. „Chill mal“ hat keine sedierende Wirkung. Einfach einige Tage vor dem aufregenden Ereignis unters Futter mischen. So steht einem entspannten Fest nichts mehr im Weg! 

Foto: stock.adobe.com – Djile